Fahrkosten zur Corona-Impfung werden für bestimmte Personengruppen übernommen

Fahrkosten zu Corona-Impfzentren werden von den gesetzlichen Krankenkassen für bestimmte Personengruppen übernommen.

Es wird eine entsprechende Empfehlung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen umgesetzt.

Haben Versicherte einen gesetzlich begründeten Anspruch auf die Übernahme der Fahrtkosten zu medizinischen Behandlungen, gilt dieser ebenfalls für die Fahrt zum Impfzentrum. Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus ist hier mit einer ambulanten ärztlichen Behandlung gleichzusetzen.

Einen generellen Anspruch zur Fahrkostenübernahme gibt es allerdings nicht. Es gelten bei Fahrten zum Impfzentrum die gleichen Voraussetzungen für die Kostenübernahme wie bei Fahrten zu ambulanten ärztlichen Behandlungen.

Fahrten zum Impfzentrum mit dem Taxi werden deshalb nur übernommen, wenn Versicherte in ihrer Mobilität sehr stark eingeschränkt sind. Sie müssen einen Schwerbehindertenausweis vorweisen, auf dem eine außergewöhnliche Gehbehinderung, Blindheit oder Hilflosigkeit angegeben ist (Merkzeichen „aG“, „BI“ oder „H“).

Anspruchsberechtigt sind außerdem pflegebedürftige Menschen mit den Pflegegraden 3, 4 oder 5. Bei Personen mit Pflegegrad 3 muss zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität vorliegen.

Ist ein Taxi für die Fahrt zum Impfzentrum erforderlich, müssen die entsprechenden Personengruppen außerdem eine ärztliche Verordnung nachweisen.

Gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen von fünf Euro pro Fahrt gelten auch hier.

Die gesetzliche Zuzahlung entfällt, wenn ein Befreiungsausweis für 2021 vorliegt.

 

Sollten Sie ein Taxi zum Impfzentrum benötigen können Sie dieses unter 0208 66 66 66 oder 0208 2 22 00 bestellen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie ihre Taxibestellung mit 2 Tagen Vorlauf zu tätigen.